In der Möbelbranche und im Holzhandel gilt: Risse, Astlöcher und Harzeinschlüsse bei Zirbenholz sind natürliche Eigenschaften und stellen keinen Mangel dar.
Charakter der Holzart: Die Zirbe (Arve) ist bekannt für ihr extrem astreiches Holz. Diese „lebendige“ Optik mit vielen dunklen Ästen ist ein Qualitätsmerkmal und macht das Holz optisch erstrebenswert.
Arbeiten des Holzes: Holz ist ein hygroskopischer Werkstoff, der auf Feuchtigkeitsschwankungen reagiert. Da Zirbenmöbel meist unbehandelt bleiben, damit sich die ätherischen Öle frei entfalten können, atmet das Holz direkt. Kleine Windrisse oder Trockenrisse sind bei massiver Bauweise unvermeidbar.
Holzfeuchtigkeit: Bei der Trocknung entstehen Spannungen. Äste sind oft fester als das umliegende Splintholz, weshalb es in diesem Bereich zu feinen Rissen kommen kann.
Rechtliche Einordnung:
Da diese Merkmale holztypisch sind, fallen sie unter die Kategorie „naturbedingte Abweichungen“.
Warum ein metallfreies Zirbenbett?
Ein metallfreies Zirbenbett wird ausschließlich mit Holzverbindungen gebaut. Viele Kunden wählen diese Bauweise, da sie ein natürliches Bett bevorzugen und mögliche Störfelder durch Metall vermeiden möchten. Einige unserer Produkte lassen sich konstruktionsbedingt leider nicht gänzlich ohne Schrauben o.ä. herstellen. Am besten Sie fragen uns einfach.
Der Aufbau!
Wir die Zirbenholzmanufaktur verbauen ein einfaches und stabiles Stecksystem, das kraftschlüssig ist. Das bedeutet: du kannst dein Bett ganz einfach selbst (2 Personen) zusammenbauen. Das Stecksystem zieht sich durch das Körpergewicht selbst zusammen.
Pflege!
Gewöhnlich genügt es, unbehandelte Holzmöbel regelmäßig mit einem feuchten Tuch abzuwischen. Dabei darauf achten, immer in Richtung der Maserung zu wischen! Holzmöbel sollten gleichmäßig dem Licht ausgesetzt sein. Vermeide, dass ein Gegenstand immer an derselben Stelle steht. Das verhindert dort das Nachdunkeln. Massivholzmöbel fühlen sich am wohlsten bei konstanter Raumtemperatur und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 %.
Lagerung?
Um zu gewährleisten, dass die Möbel keinen Schaden nehmen und auch nach längerer Lagerung noch einwandfrei zusammenbaubar sind, ist die richtige Lagerung bei Zimmertemperatur und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 % einzuhalten.
Regen schadet dem Holz, weil es sich mit Wasser ansaugt und aufquillt. Das Holz wird größer, und dies führt dazu, dass die Verbindungen nicht mehr genau zusammenpassen. Im schlimmsten Fall lässt sich das Produkt gar nicht mehr zusammenbauen.